Kapitel 8 – Nachtmahr

Xenos konnte das Dämonenschwert in seinen Besitz bringen. Mit ihm macht er sich auf nach Volar, der Stadt im Osten der Kaiserstadt. Zwei Drittel der überlebenden ehemaligen Bevölkerung der Kaiserstadt haben nach der Schlacht hier Zuflucht gefunden. Seit jenem Tag hat sich hier vieles geändert. Die Stadt lebte einst vom Handel, dieser kam aber nahezu völlig zum Erliegen. Rings um die Stadt erstreckt sich ein unendlich groß erscheinendes Zeltlager. Die Lagerhäuser sind nahezu leer. Öffentliche Gebäude wurden zu Hilfseinrichtungen aller Art umfunkioniert. Die gesamte Stadt ist noch immer damit beschäftigt, die vielen heimatlosen Bürger zu versorgen. Im Hafen treffen Hilfslieferungen aus aller Welt ein. Das Leben in der Stadt wird vom trügerischen Schein des Wohlstands aufrecht erhalten. Außerhalb der Mauern wirkt alles trist und unwirklich. Die wesentlich kleinere Stadt Volar ist nicht in der Lage, die ehemaligen Bewohner der Kaiserstadt zu versorgen, obwohl nicht einmal der Hälfte von ihnen die Flucht gelang und nur zwei Drittel hier Zuflucht fanden. Dies ist auch der Grund, warum man die Flüchtigen in Gruppen aufteilt und in umliegenden Dörfern unterzubringen versucht. Größere Gruppen ziehen bis über das Neavor-Gebirge sowie ins Nord- und Südkaiserreich und auch in die Provinz Menja, die Heimat der Hochelfen.

Xenos ist nun hier, um sich ein Bild vom Ganzen zu machen. Anschließend will er in die gefallene Stadt – zurück in die Kaiserstadt. Bedächtig geht der Junge die vollen Straßen Volars entlang. Ohne ein klares Ziel vor Augen irrt er durch die Stadt. Doch dies reicht schon, um die schwere Lage zu begreifen. An den Häuserwänden sitzen die Leute in schmutziger und zerrissener Kleidung. Alles haben sie verloren. Mit leeren Augen ziehen Menschen von Tür zu Tür, auf der Suche nach Hilfe. Die Läden an den Straßen sind alle geschlossen. Ein Großteil von ihnen dient den Leuten ebenfalls als provisorische Unterkunft. Schließlich kommt Xenos in die Stadtmitte. Selbst der Marktplatz steht voll mit Zelten und Kisten. Hier werden Hilfsgüter und kärgliche Mahlzeiten verteilt. Eine lange Schlange steht für eine kleine Portion mit Wasser verdünnter Suppe an. Wirklich jede Nation versucht mit Gütern zu helfen, denn jede von ihnen ist betroffen. Die Kaiserstadt mag zwar die Hauptstadt der Menschen gewesen sein, doch in ihr lebten zahlreiche Mitglieder jeden Volkes.

Als Xenos in Gedanken vertieft am Rathaus Volars vorbei geht, ruft ihm jemand zu: „Hey!“ Er wendet sich zum Eingang des Rathauses und erblickt ein bekanntes Gesicht. Der dünne, hoch gebaute, blondhaarige Hochelf Tenzo aus Nevan kommt die Treppe hinunter auf den Jungen zu: „Xenos? Du bist hier? Ich habe dich noch gar nicht gesehen. Stehst du schon auf der Liste der Überlebenden?“ „Ich glaube nicht“, antwortet Xenos leicht perplex: „Was macht Ihr hier?“ „Oh, ich hatte vor, nachdem ich in Nevan fertig geworden bin, ebenfalls in die Kaiserstadt zu reisen. Aber leider, oder vielleicht eher zum Glück, kam ich erst an als die Hauptstadt schon erobert war. Daraufhin habe ich mich umgehört und habe erfahren, dass viele Überlebende nach Volar geflüchtet sind. So bin ich hierher gekommen. Ich helfe mit bei der Organisation und gleichzeitig fertige ich Berichte für das Militär an, in denen ich festhalte, was die Leute in der Kaiserstadt erlebt haben. So können sich die Truppen zuhause darauf einstellen, was sie erwartet. Aber gut, komm doch erstmal mit rein. Wir tragen dich in die Liste der Überlebenden ein und du kannst mir ein wenig erzählen, was aus dir geworden ist.

Erst am Abend verlassen die beiden das Rathaus wieder. Es ist bereits dunkel. Sie haben eine lange Zeit miteinander gesprochen. Sowohl Xenos als auch Tenzo haben viele weitere aktuelle Informationen erhalten. Nun wollen sie zu Abend essen. Doch als sie auf der Treppe stehen, werden Xenos‘ Augen groß. Auf dem Marktplatz steht ein allzu bekannter Planwagen und eine rothaarige, freizügige Frau schaut sich um. Guren ist hier. Unauffällig tritt er hinter Tenzo: „Ich denke, wir können auch später noch etwas essen gehen. Lassen wir erstmal die Flüchtlinge ihr Essen bekommen.“ „Was ist denn los?“, will der Hochelf wissen. In dem Moment stapft Guren direkt auf die beiden zu. Xenos sinkt verzweifelt zu Boden. „Entschuldigt“, wendet sich die Händlerin an Tenzo: „Ihr seht aus als würdet Ihr euch hier auskennen. Ich suche eine Unterkunft für die Nacht.“ „Nun, gnädige Frau, mit Unterkünften sieht es in Volar derzeit schlecht aus. Ihr seht ja, was hier los ist.“ Guren nickt: „Da habt Ihr recht. Dennoch vielen Dank.“ Dann nimmt die Frau wieder Kurs auf ihren Wagen. Xenos atmet auf und kommt hinter Tenzo hervor. „Ach ja“, hört man Guren rufen und sie dreht sich noch einmal zu Tenzo um: „wo kann ich morgen …“ In diesem Moment fällt ihr Blick auf Xenos. Dieser hält sich die Hand an die Stirn. Schon kommt sie angelaufen: „Du hier, kleiner Mann? Wie bist du denn so schnell hierher gekommen? Du bist ja ein wahrer Wirbelwind, was?“ Freudig lacht sie auf. „Die gleiche Frage kann ich nur erwidern. Wie seid Ihr so schnell hierher gekommen.“ Sie kramt kurz in ihrer Tasche und zieht einen Portalstein heraus: „Tada!“ „Ein Portalstein? Dann ist es doch kein Wunder, dass Ihr die schnellste Händlerin Atra-Regnums seid. Der Titel ist dann ja schon fast erschummelt. Händler haben normalerweise keine Erlaubnis die Reiseportale zu nutzen.“ Gleichzeitig holt er seinen Stein aus der Tasche und zeigt ihn Guren.

In diesem Moment stürmt eine Stadtwache auf die drei zu: „Tenzo!“ „Was ist?“, fragt dieser nach. Die Wache wird leiser: „Der Nachtmahr hat ein weiteres Opfer gefordert.“ Tenzo reagiert sichtlich geschockt: „Kommt kurz rein.“ Xenos und die Wache folgen Tenzo ins Rathaus. Auch Guren geht unverblümt mit. „Es befindet sich ein Nachtmahr in der Stadt?“, fragt Xenos ungläubig. „Nicht direkt“, erklärt Tenzo, während sie in einem Konferenzraum an einem großen Tisch Platz nehmen: „Seit einiger Zeit treibt sich ein Mörder draußen im Camp herum. Wir haben ihn Nachtmahr genannt, da er seine Opfer meist im Schlaf überrascht. Es ist uns bisher nicht gelungen, ihn zu Gesicht zu bekommen. Wir wissen nur, dass er bevorzugt ehemalige höhere Angestellte der Kaiserstadt angreift. Aber jedes Opfer ist ihm recht – von Bauer bis Soldat. Seither lässt er kaum eine Nacht aus, um seine Mordserie fortzusetzen.“ Tenzo wendet sich der Wache zu: „Wen hat es dieses Mal getroffen?“ „Irene Jamford, Tochter eines Kampfmagiers der Kaiserstadt und Mutter von zwei Kindern.“ „Wurde schon versucht ihm eine Falle zu stellen?“, erkundigt sich Xenos. „Ja, jedoch hat der Nachtmahr jedes Mal an anderer Stelle zugeschlagen als bei unseren Fallen.“ „Darf ich versuchen, ihm eine Falle zu stellen?“ „Hast du denn eine Idee?“, fragt Tenzo: „Es ist ziemlich gefährlich. Ich kann dir einige Wachen abstellen lassen.“ „Nein, ich denke, gerade das war das Problem. Wäre ich der Mörder, würde ich dort zuschlagen, wo eben nicht viel los ist. Gerade das Hilfspersonal wird ihn abschrecken.“ Die Stadtwache und Tenzo schauen sich an: „Du hast recht. Gut, was ist dein Vorschlag?“ Xenos beginnt zu erläutern: „Wir müssen ihn erst einmal anlocken. Also streuen wir das Gerücht, dass ein neuer hoher Adliger unter den Flüchtlingen ist, den man für tot glaubte. Er darf jedoch nicht von zu hohem Blut sein, da der Täter sonst Verdacht schöpft, er muss jedoch für ihn ein anzustrebendes Ziel darstellen.“ „Wie die Gattin eines Senators zum Beispiel?“, wirft Guren ein. „Zum Beispiel“, stimmt Xenos zu: „In dem Bereich, in welchem ihr Zelt liegt, dürfen in der Nacht weder viele Wachen noch Hilfspersonal umherlaufen. Wenn eine Patrouille pro Stunde vorbeikommt ist das genug. Ich mische mich in der Nähe unter die Flüchtlinge und werde in der Nacht das Zelt beobachten. Wenn der Nachtmahr dann kommt, schlage ich zu.“ „Einverstanden“, spricht Tenzo, „ich werde es einrichten. Aber nur unter der Bedingung, dass ich dich begleite.“ „Ich komme auch mit“, beschließt Guren. Xenos rollt mit den Augen: „Na schön.“

Am nächsten Morgen verbreitet sich die Nachricht einer Senatorengattin wie ein Lauffeuer in der Stadt und im Lager. Unterdessen bereiten Tenzo und Xenos draußen die Falle vor. Eine Wächterin wird als Gattin eingesetzt und in ihr Zelt gebracht. Den ganzen Tag wird sie eine Adlige spielen.

Abends treffen sich Tenzo, Xenos und Guren wieder im Rathaus. Sie legen ihre übliche Kleidung ab und schlüpfen in schmutzigere, verschlissenere Stücke, um sich besser unter die Flüchtigen mischen zu können. Lediglich sein Schwert nimmt Xenos mit, verpackt dieses jedoch in einigen Tüchern. Schließlich warten sie ganz in der Nähe des Zeltes der angeblichen Gattin. Der Mond geht bereits wieder unter, als sich plötzlich ein ärmlicher Mann dem Zelt nähert. Tenzo und Guren machen sich für den Zugriff bereit, doch entgegen deren Erwarten geht der Mann einfach am Zelt vorbei und verschwindet wieder. Xenos sitzt nach wie vor mit verschränkten Armen auf dem dreckigen Boden: „Habt Ihr wirklich gedacht, dieser Mann könnte der Täter sein? Er war viel zu schwächlich, hatte kaum noch etwas auf den Knochen. Ebenso trug er keine Waffen bei sich. Der Nachtmahr benutzt eine lange Klinge von ungefähr 30 Zentimetern. So steht es jedenfalls in den Untersuchungen der früheren Morde.“ Die Anspannung in Tenzo und Guren lässt wieder nach. Bis die Nacht langsam endet, geschieht nichts mehr. Der Plan hat nicht funktioniert. „So wie es aussieht, ist der Nachtmahr nicht hereingefallen“, spricht Tenzo enttäuscht. „Nein“, versucht Xenos ihn zu überzeugen: „Lasst es uns in der nächsten Nacht noch einmal versuchen. Ich denke, er ist sich nur noch nicht sicher. Wahrscheinlich beobachtet er die Lage zuerst.“

Zurück im Rathaus erfahren sie, dass es in dieser Nacht sehr wohl einen Mord des Nachtmahr gegeben hat. Dieser fand in einem Zelt ganz in der Nähe statt. Dennoch behalten sie ihren Plan bei. In der kommenden Nacht nehmen sie also erneut ihr Versteck ein. Wieder warten sie geduldig ein Stück abseits des Zeltes der angeblichen Gattin. Es fällt ihnen sichtlich schwerer, in dieser Nacht noch einmal die leeren, eintönigen Wege zwischen den Zelten im Auge zu behalten. Gerade Xenos hat Mühe sich wachzuhalten. Fast haben sie die Hoffnung aufgegeben, als sich etwas tut. Die Wächterin, welche die Gattin spielt, verlässt ihr Zelt. „Das war so nicht abgesprochen“, reagiert Tenzo nervös. „Alles gut“, redet Xenos in einem ruhigen, schläfrigen Ton: „Folgen wir ihr einfach, dann können wir uns immerhin mal etwas bewegen.“ Tenzo nickt dem Jungen zu. „Ich bleibe hier“, beschließt Guren: „Vielleicht nutzt der Nachtmahr die Gunst ihrer Abwesenheit, um sich ins Zelt zu schleichen und dort auf sie zu warten.“ Die beiden anderen sind einverstanden und machen sich auf, die Frau unbemerkt wieder einzuholen.

Schließlich verschwindet ihr Lockvogel lediglich auf die Toiletten des Zeltlagers. Xenos und Tenzo warten ab, bis sie wieder heraus kommt. Doch nach einiger Zeit werden sie stutzig. „Was macht sie denn so lange?“, flüstert Tenzo ungeduldig. „Geht doch mal unauffällig klopfen.“ Tenzo verlässt das Versteck und nähert sich dem provisorisch gezimmerten Verschlag: „Frau Silvai? Hier ist Tenzo Nagajashi. Geht es Euch gut?“ Xenos beobachtet die Situation aufmerksam aus der Ferne, als er plötzlich auf die verschlossene Tür zustürmt. Er holt sein versteckt gehaltenes Schwert hervor und zerstört mit einem Hieb den Schließmechanismus. Als sie die Tür öffnen, finden sie, was Xenos befürchtete. In der engen Niesche liegt die zusammengesackte, blutverschmierte Leiche der Wächterin. Tenzo ist geschockt. Xenos reagiert schnell. Er schaut sich um und erblickt durch das Hinterfenster im letzen Moment, wie in einiger Entfernung jemanden bei den Zelten verschwindet. Sofort setzt sich der Junge in Bewegung und lässt Tenzo am Tatort zurück.

Ein ganzes Stück schafft es Xenos, den möglichen Täter durch das Lager zu verfolgen. Schließlich muss er aber an einer Abzweigung stehen bleiben. Er hat ihn verloren. Hastig schaut er sich um. Es ist niemand mehr zu sehen. Der Junge bleibt ruhig stehen und beobachtet die beiden Wege vor sich. In diesem Moment packt ihn jemand von hinten mit dem Arm um den Hals und zieht ihn zurück. Gleichzeitig spürt der Nekromant das Messer an seinem Rücken. „Dummes Bauernkind. Deine Neugier war wohl zu groß“, flüstert jemand Xenos ins Ohr. „Bitte Mister, es tut mir leid“, beginnt Xenos zu winseln: „Ich werde alles vergessen, was ich sah.“ Ohne ein weiteres Wort zu wechseln rammt ihm der Unbekannte sein langes Messer in den Rücken. Xenos sackt zusammen, als der Mörder das Messer aus seinem Körper zieht. Kurz vergewissert er sich, dass der Junge tot ist, bevor er schnellen Schrittes weiterrennt.

Doch bereits in der nächsten Straße bleibt er plötzlich im Untergrund stecken. Seine Füße versinken im Boden. Er steckt fest. Dann tritt aus dem Schatten eine kleine Gestalt. Hinter einem Zelt kommt Xenos unversehrt hervor und stellt sich kurz vor ihn: „Der Nachtmahr. Wer bist du?“ Vor ihm steckt ein dünner Mann mittleren Alters in der Falle. Belastende Beweise, das blutverschmierte Messer, direkt in der Hand. Hastig versucht er sich zu befreien. „Ein simpler Doppelgänger, eine simple Fälschung hat dich siegessicher werden lassen. Nun steckst du in meinem Grab der Toten. Mit dir ist es aus. Sag mir nur noch eines“, verlangt Xenos: „Warum hast du gemordet?“ „Ich sage gar nichts“, ruft der Nachtmahr ihm zu und spuckt den Jungen an. Unbeeindruckt wischt Xenos es von sich und zieht sein Schwert. Mit einem präzisen Schwung trennt er dem Mörder die linke Hand ab. Das Messer fällt zu Boden. Der Mann schreit auf, fasst sich an seinen Stumpf, welcher umgehend schwarz wird und zu faulen beginnt. „Interessant. Ist das die Fähigkeit des Dämonenschwertes?“, fragt sich der Junge. „Hör auf, du Ungeheuer“, schreit ihn der Nachtmahr an. Xenos grinst: „Ich – das Ungeheuer? Ich habe nicht zahllose Menschen ermordet und die Stadt terrorisiert.“ Erneut schlägt der Nekromant zu. Er fügt dem Mörder eine tiefe Wunde auf der Brust zu. Auch diese färbt sich umgehend schwarz und die Haut um sie herum beginnt sich abzupellen. Wieder schreit der Nachtmahr auf. „Los, töte mich doch! Du wirst uns sowieso nicht aufhalten können, du dummes Kind!“ Xenos wird stutzig. Er setzt sein Schwert am Bauch des immer weiter versinkenden Nachtmahr an. „Was meinst du damit“, fragt er ihn und beginnt das Schwert langsam in dessen Körper zu bohren. „Jetzt ist eh alles zu spät“, stammelt der Mann unter unsäglichem Schmerz: „Ich werde euch immer dienen, oh große Herrscher der Unterwelt. Eure Zeit wird kommen. Nehmt die Opfer, die ich euch brachte, und vergebt mir unbedeutendem Wesen, meine Schmach. Ich werde …“ Bevor dieser verrückte Mann sein wirres Geschwätz beenden kann, löscht Xenos sein Leben aus. Der Junge wendet sich angewiedert von ihm ab.

Nach kurzer Zeit kommt schließlich Tenzo mit einer Wachpatrouille in die Straße des Geschehens gerannt. Schockiert fragt Tenzo beim Anblick der verstümmelten Leiche: „Das ist der Nachtmahr?“ „Er verübte seine Morde für die Dämonenfürsten des Totenreiches. Er war ein einzelner Kultist, der im Namen seines Glaubens tötete.“ Die Wachen untersuchen im Hintergrund den mit den scheußlichen Wunden gekennzeichneten Leichnam. „Ich kann nicht glauben, dass es solche Leute gibt. Er hat doch selbst sein Haus verloren durch die Dämonen, die er anbetete“, schüttelt Tenzo den Kopf: „Wie kann er ihnen dann noch so untergeben sein.“ „Es ist die Macht der Dämonen, die die Leute zu ihren Anhängern werden lässt. Sie unterwerfen sich den Eroberern unserer Welt. Sie denken, wir Lebenden hätten keine Chance uns ihrer Herrschaft zu entziehen und müssten uns fügen. Verwirrte Seelen. Es wird Zeit, dass wir ein Zeichen setzen. Ein Zeichen, das zeigt, dass wir uns nicht so einfach unterkriegen lassen.“


Geschrieben von: Mika
Idee von: Mika
Korrekturgelesen von: May
Veröffentlicht am: 01.02.2017
Zuletzt bearbeitet: 01.07.2019
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