Kapitel 11 – Der Kaiser in Gefahr

Nach Xenos‘ zweiter erfolgreicher Flucht aus der Kaiserstadt macht er sich so schnell er kann auf, zurück nach Volar. Dort wurde er zwar verbannt, doch muss er die erhaltenen Informationen so schnell wie möglich dem Militär mitteilen.

Gegen Mittag steht er vor den Stadttoren. Er hat sich unter das Treiben zwischen den Zelten gemischt und blieb so bisher unentdeckt. Das glaubt zumindest der Junge. Gerade als er in die Stadt gehen will, packt ihn von hinten eine Hand und dreht ihn zu sich. Guren beugt sich hinab und schaut dem Jungen unter die Kapuze: „Wusste ich es doch gleich, als ich dich sah! Was machst du wieder hier? Du bist doch verbannt! Wenn dich die Wachen erwischen, droht dir ein schlimmes Schicksal.“ Dann wedelt sie sich vor der Nase und fügt hinzu: „Puh, und du stinkst! Was ist dir passiert? So wie du riechst, ist es ein Wunder, dass noch niemand weiter auf dich aufmerksam geworden ist.“ „Ich war im Schloss und habe die Schlachtpläne der Toten gefunden! In zwei Tagen greifen sie das Versteck des Kaisers an“, erzählt Xenos ihr hektisch. „Das ist unmöglich“, widerspricht Guren ungläubig: „Niemand kennt momentan den Aufenthaltsort des Kaisers oder weiß, ob er überhaupt noch lebt! Wenn das wahr ist, sind das wirklich wichtige Informationen. Aber vorher musst du unbedingt etwas gegen deinen Geruch tun. Sonst kommst du nicht mehr viel weiter.“ Mit diesen Worten packt Guren das Handgelenk des Jungen und zieht ihn schnellen Fußes vom Tor weg zu ihrem Planwagen. Sie setzt Xenos nach hinten und springt vorne auf.

Im schnellen Galopp fahren sie ein kleines Stück gen Norden, bis sie am Fluss ankommen, der stromaufwärts durch Volar fließt. Am sandigen Ufer bahnt er sich schlängelnd seinen Weg bis zum breiten Graben, welcher die Kaiserstadt umgibt. Das blaue Wasser ist klar und sauber. In der Ferne sieht man die den Fluss entlang fahrenden Schiffe mit den Hilfsgütern für Volar. Schnell springt Guren wieder auf und hebt Xenos von der Ladefläche. Sie deutet grinsend auf das Wasser: „Baden.“ Der Junge versteht nicht sofort, was sie ihm sagen will doch auch als er es weiß, guckt er sie weiter an. „Nun? Wir haben doch nicht den ganzen Tag Zeit“, scheucht sie Xenos in Richtung Wasser und nimmt ihm schon mal seinen Umhang ab: „Beeil dich. Es ist auch echt erfrischend.“ Wieder zieht sich ihr breites Lächeln über ihr Gesicht. Erst zögernd, aber dann doch mit Eile, macht Xenos sich bereit, steigt in den Fluss und wäscht den Gestank des Todes, welchen Tenzo zusammengemixt hatte, von sich ab. Zitternd, frierend steigt er schließlich aus dem Wasser und blickt zu Guren. Mit verschränkten Armen, immer noch lächelnd, steht sie vor ihm. Sie reicht ihm ein Handtuch. „Weiter, weiter. Bloß nicht trödeln“, treibt sie ihn an: „Und wieder anziehen.“

So schnell wie sie am Fluss waren, fahren sie wieder fort. Versteckt hinten im Planwagen, fährt Guren Xenos bis auf den Marktplatz vor das Rathaus. Zur Tarnung gehen die beiden Hand in Hand bis ins Gebäude. Dort suchen sie nach Tenzo, welchen sie in seinem kleinen Zimmer, am Schreibtisch sitzend, finden. Guren schließt die Tür und Xenos lässt seine Kapuze zurückfallen. „Xenos“, springt Tenzo auf: „Du darfst doch gar nicht hier sein!“ „Ist egal“, erwidert Guren. „Heres, der Dämonenfürst, welcher die Armeen der Toten befehligt, wird in zwei Tagen den Kaiser angreifen“, offenbart Xenos ihm: „Das Militär muss Verstärkung schicken. Kannst du da etwas machen?“ „Tut mir leid. Das müssen die jeweils zuständigen Heerführer entscheiden. Für so etwas bin und war ich nicht zuständig. Ich unterstützte nur die Hilfskräfte. Abgesehen davon kam heute morgen ein Kurier. Der Senat hat die Regierung übernommen und baut in den nächsten Tagen eine vernünftige Verwaltung für Volar auf. Der hier regierende Händlerrat steht nun mit den Fürsten wieder unter einer Führung und kann dementsprechend nicht mehr alles selbst entscheiden. Ebenfalls stationiert der Senat momentan massenhaft Truppen um. Ich kann mich so auf jeden Fall endlich wieder voll meinen Forschungen widmen.“ „Das ändert nichts daran, dass der Kaiser in Gefahr ist“, macht Xenos Tenzo erneut auf das Problem aufmerksam: „Ich habe Heres‘ Schlachtpläne gesehen. Alle seine Angriffsziele waren auf einer Karte verzeichnet. Auch Volar ist eines seiner Ziele.“ Tenzo nickt besorgt: „Lass uns mit dem Rat sprechen. Sie können den Senat kontaktieren.“

Schnell machen sich Tenzo, Guren und Xenos auf in die Kammer des Händlerrates. Xenos ist klar, dass es für ihn ein böses Ende nehmen könnte, doch er muss die Pläne des Totenreiches vereiteln. In der Kammer steht ein großer runder Tisch mit vielen Stühlen. Nur wenige Ratsmitglieder sind hier. Durch die abrupte Störung fällt jedoch der Blick jedes einzelnen auf die spontanen Gäste. „Was gibt es, Tenzo“, spricht eines der Mitglieder? Dieser deutet auf Xenos: „Dieses Kind hat beunruhigende Nachrichten. Der Kaiser ist in ernster Gefahr.“ Ein anderes Mitglied beäugt den schwarzhaarigen, kleinen Jungen: „War er es nicht, den wir verbannt hatten? Was bildet er sich ein, sich über unser Urteil zu stellen?“ „Bitte, hört ihn an“, schlichtet Tenzo. Die Ratsmitglieder nicken und lassen Xenos zu Wort kommen. Er erzählt ihnen alles, was er in der Kaiserstadt gesehen und erfahren hat. Insbesondere geht er auf die Schlachtpläne im Schloss der Stadt ein. Er berichtet auch, dass Volar ebenfalls in ferner Zukunft ein Angriff bevorsteht. Mit dem Buch DER SENAT, welches zu den geheimen Unterlagen gehörte, die Heres in seinen Besitz gebracht hatte, beweist er die Wahrheit seiner Aussagen.

In den Gesichtern der Ratsmitglieder zeichnet sich eindeutige Unsicherheit ab. Tuschelnd beratschlagen sie sich. Schließlich meldet sich ein Sprecher: „Wir glauben dir und werden alle Informationen umgehend an den Senat melden. Ebenfalls schicken wir Briefe an die Fürstentümer, die um Festung Götterruh liegen. Hoffentlich können sie noch rechtzeitig Hilfe schicken. Zwei Tage sind ein sehr kleines Zeitfenster. Der Rat dankt dir, dass du diese Informationen zu uns gebracht hast, trotz der Bürde, die wir dir auferlegt haben. Nun stehen wir im Grunde doppelt in deiner Schuld, mein Kind. Das einzige, wie wir uns dir derzeit erkenntlich zeigen können, ist, deine Verbannung hiermit wieder aufzuheben.“ Xenos ist erleichtert. „Was wirst du nun tun“, will das Ratsmitglied wissen? „Ich werde nach Festung Götterruh gehen. Es ist das einzige, was richtig ist. Sie werden jede Verstärkung brauchen und mit dem Kaiser muss ich auch noch einmal sprechen.“ „Du bist wirklich ein besonderes Kind. Pass auf dich auf.“ Xenos verlässt die Ratskammer. Tenzo und Guren folgen ihm. „Dieses Mal werde ich dich begleiten“, spricht Tenzo zu Xenos, als sie den Flur entlanggehen: „Ich will helfen, die Festung zu verteidigen. Ich kann nicht schon wieder tatenlos zusehen.“ „Jeder tut das, was für ihn das Richtige ist. Bei manchen ist es der Kampf, bei anderen die Unterstützung oder Planung. Es gibt viele Wege zu helfen, auch ohne sein Leben aufs Spiel zu setzen.“ „Du hast recht. Ich mag zwar nicht der beste Kämpfer sein, doch kann ich vor Ort mehr ausrichten als hier. Ich arbeite schon eine Weile an neuen Kampfwerkzeugen. Gerade hier könnten sie uns den entscheidenden Vorteil bringen.“ „Wie du meinst. Dann begleite mich.“ „Oh, ich komme auch mit“, spricht Guren aufgeregt. Xenos wirft ihr einen skeptischen Blick zu: „Und was willst du dort ausrichten? Du trägst doch nicht einmal eine Waffen bei dir. Du bist eine einfache Händlerin. Auf dem Schlachtfeld wärst du eher im Weg.“ „Na wenn du meinst“, lächelt sie den Jungen an: „Ich komme trotzdem mit.“ Xenos rollt mit den Augen.

Am Reisesigil Volars treffen sich die drei mit gepackten Sachen wieder. „Dann mal los. Auf in den Kampf“, spricht Guren. Von ihrem Planwagen herunter reicht sie Tenzo und Xenos je eine Hand. Dann verschwinden sie. Festung Götterruh selbst hat kein Reisesigil, also reisen sie bis zur nächstgelegenen Stadt. Ohne große Rast machen sie sich im Planwagen auf zur Festung. Je früher die Soldaten gewarnt werden, um so besser können sie sich vorbereiten. Fast einen halben Tag benötigen sie, um den beschwerlichen Gebirgsweg hoch zur Festung zu befahren. Sie lassen die üppig bewachsenen Mischwälder hinter sich und dringen immer höher ins Bergmassiv vor. Immer karger und unwirklicher wird die zerklüftete Landschaft, bis sie schließlich sogar von Schnee bedeckt wird, der eine weite, weiße Decke über den Berg gelegt hat. Schließlich erreichen sie in den frühen Morgenstunden die zwischen zwei Hängen errichtete, gewaltige Festungsmauer. Zwei schwer bewaffnete Soldaten kommen aus dem Tor. Ihre Rüstungen sehen sehr hochwertig aus, fast wie die Paraderüstungen, nur praktischer. Außerdem sieht sie ganz anders aus als alle anderen Rüstungen von kaiserlichen Truppen. Sie ist aus verschiedenen Platten zusammengesetzt, die an einigen Stellen zusätzlich verziert sind. Zwischen den Platten zieht sich eine Schicht aus dunklem bis schwarzem Leder. „Halt! Das hier ist Sperrgebiet“, ruft ihnen eine der Wachen zu. „Soweit wir wissen, versteckt sich hier der Kaiser. Wir haben eine dringende Nachricht für ihn“, spricht Tenzo vom Wagen herunter, welcher anhält. „Das ist falsch. Der Kaiser ist und war nie hier.“ Xenos springt vom Planwagen: „Das ist falsch.“ Die Soldaten bleiben ruhig. „Ich bin Xenos Nebraa“, beginnt der Nekromant zu sprechen: „Das hier sind Guren und Tenzo. Ich war in der gefallenen Kaiserstadt und habe Informationen, die den Kaiser interessieren sollten. Morgen wird Festung Götterruh, vor der wir hier stehen, von den Toten angegriffen.“ Die Wachen misstrauen den drei unerwarteten Besuchern: „Ihr wartet hier.“ Xenos lehnt sich gegen den Wagen, um seine Kooperationsbereitschaft zu zeigen. Schnellen Fußes ziehen sich die beiden Wachen hinter das Tor zurück. Es dauert eine Weile, doch dann öffnet sich das Tor komplett. Gurens Wagen setzt sich wieder in Bewegung und fährt ins Festungsinnere. Es ist eine recht kleine Festung und entgegen Xenos‘ Erwartungen sind kaum genug Männer zur Verteidigung hier. Links und rechts bilden zwei Berghänge die natürlichen Mauern, in welche Häuser und Höhlen hineingeschlagen wurden. Nur vorn und hinten befinden sich zwei meterdicke Mauern mit je einem Tor. Eine wirklich beeindruckende und stabile Anlage.

„Der Herr wünscht den Jungen zu sprechen“, wird er von einem der Soldaten aufgefordert, ihn in eines der Häuser zu begleiten. Ohne Worte kommt Xenos dem nach. Die in den Fels geschlagenen Wohnräume sehen von innen wirklich gemütlich aus. Außer den fehlenden Fenstern gibt es keinen Unterschied zu normalen Häusern. Xenos wird zu einer dicken Tür weiter hinten im Haus, leicht erhöht durch eine Treppe, gebracht. Durch diese gelangt Xenos direkt in die reich geschmückten Gemächer von niemand anderem als Kaiser Aerton Gredius, welcher bereit an einem Tisch sitzend wartet. „Hallo, mein Junge. Du hast es also damals aus der Stadt geschafft. Ich freue mich, dass es dir gut geht. Wäre dir etwas passiert, hätte ich mir niemals verzeihen können, auf dich gehört zu haben dich zurückzulassen. Da du nun aber hier bist, scheinst du etwas schweres auf dem Herzen zu haben.“ „Ich freue mich ebenso, dass es Euch gut geht. Tatsächlich bin ich mit beunruhigenden Nachrichten gekommen. Heres, der Dämonenfürst, welcher die Angriffe der Toten koordiniert, greift morgen an. Er hat die geheimen Dokumente gefunden und kennt Euren Aufenthaltsort.“ Der Kaiser schweigt einen Moment: „Was will dieser Dämon denn von mir? Der Senat hat momentan die Kontrolle über das Reich.“ „Er glaubt, Ihr regiert von hier aus weiter. Dass der Senat nun die Macht hat, ist ihm unbekannt.“ „Es wäre doch nicht klug, einem Kaiser auf der Flucht sofort wieder die Regierung zu überlassen“, Aerton Gredius schüttelt den Kopf: „Aber es ist gut, wenn er denkt, dass ich regiere und er hier angreift.“ „Das meint Ihr doch nicht ernst“, reagiert Xenos ungläubig: „Es sind kaum Soldaten in der Festung und Heres wird wahrscheinlich mit einer großen Mannstärke angreifen.“ Der Kaiser lacht herzlich: „Es wird nicht darum gehen ihn aufzuhalten und Götterruh zu verteidigen. Wir werden nur auf Zeit spielen. Und sei unbesorgt wegen der geringen Soldatenzahl. Die Soldaten hier gehören zur Nachtwacht.“ „Die Nachtwacht? Das war eine alte Gruppe an Elitesoldaten, die ihr Leben dem Schutz des Kaiserfamilie gewidmet haben! Ihre Einheit wurde bereits in der ersten Ära gegründet, nachdem der Obsidian-Orden ausgelöscht wurde, der den Putsch gegen den Kaiser durchgeführt hatte! Allerdings löste die Nachtwacht sich nach knapp 600 Jahren, zum Ende der ersten Ära, auf, als die Hauptblutlinie der Kaiserfamilie endete.“

Aerton Gredius nickt bedächtlich: „Seitdem existiert die Nachtwacht im Verborgenen weiter und widmet sich ihrer Aufgabe, meine Familie in Zeiten der Not zu schützen. Sie sind die loyalsten und zeitgleich stärksten Soldaten, die meiner Familie zur Verfügung stehen. In vielen Positionen sind insgeheim Mitglieder der Nachtwacht vertreten, ob in meiner ehemaligen Leibwache, unter den Senatswachen oder auch als Botschafter. Niemand weiß von ihrer Fortexistenz außer mir persönlich und den Mitgliedern der Nachtwacht selbst. Und nun auch du.“ Der junge Nekromant ist sprachlos. „Die Nachtwacht besitzt drei Festungen“, fügt Aerton Gredius hinzu: „In einer davon befinden wir uns hier. Götterruh ist nur ein vorgezogener Stützpunkt. Dir ist sicher das Tor auf der anderen Seite aufgefallen. Es führt in einen nur von hier zugänglichen Bergpass. Von diesem gelangt man, sofern einem der Weg bekannt ist, hinauf zur versteckten Festung Himmelstor, dem Hauptquartier der Nachtwacht. Der Aufstieg ist ohne ein Mitglied der Nachtwacht lebensgefährlich. Wer den Weg nicht kennt, wird unterwegs umkommen. Es gibt nicht nur seit Jahrhunderten intakt gehaltene Fallen, sondern auch unzählige Abzweigungen, die den scheinbar einfachen Bergpass zu einem Labyrinth werden lassen. Ganz zu schweigen von den dort fast immer tobenden Schneestürmen und den schneebedeckten Schluchten, die auch schon vor Götterruh zu finden sind.“ „Also wollt Ihr Götterruh fallen lassen und Euch nach Himmelstor zurückziehen? Wenn aber Götterruh der einzige Zugang hinauf zur Festung ist, seid Ihr dort oben festgesetzt!“ Der alte Kaiser lächelt: „Ich sagte, es ist der einzige Zugang zum Bergpass, nicht dass die Festung nur vom Bergpass zugänglich ist.“ „Ich verstehe.“

Nachdem das Gespräch beendet ist, kehrt Xenos auf den Festungsinnenhof zurück. Begleitet wird er von Kaiser Aerton Gredius. Die Nachtwacht-Soldaten salutieren und der Kaiser erhebt die Stimme: „Männer! Macht euch bereit für die Schlacht. Morgen werden die Toten angreifen und wir werden ihnen alles entgegensetzen, was wir zu bieten haben! Nach dem Sieg streben wir nicht. Es ist keine Unterstützung zu erwarten. Unser Ziel wird es sein, sie so lange wie möglich im Kampf zu halten, bevor wir uns nach Himmelstor zurückziehen.“ Trotz der schlechten Aussichten jubeln die Soldaten und machen sich umgehend an die Arbeit. Xenos geht zu Tenzo und Guren. „Du hast es geschafft. Der Kaiser ist gerettet“, freut sich Tenzo. „Da wäre ich mir nicht sicher“, redet Xenos skeptisch: „Die Soldaten hier mögen gut sein, doch Heres Tote sind nicht zu unterschätzen. Erst, wenn der Kaiser sicher in Himmelstor ist, können wir beruhigt sein.“ „Na dann sorgen wir dafür!“


Geschrieben von: Mika
Idee von: Mika
Korrekturgelesen von: May
Veröffentlicht am: 01.05.2017
Zuletzt bearbeitet: 02.05.2017
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